#1 (permalink)  
Alt 10.08.2008, 09:36
Dome Dome ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 10.08.2008
Beiträge: 1
Standard Frage zu Bußgeld

Mir ist was dummes passiert und zwa habe ich an einer Einfahrt ein Auto übersehen und dieses ist Frontal in mein Auto reingefahren, (Ich bin Schuld das steht außerfrage). Die Frau im anderen Auto liegt im Krankenhaus mit Rippenbrücken(*Sch...e*).

Was mich jetzt interesiert mit welchen Kosten muss ich Rechnen für die Missachtete Vorfahrt mit Schadensfolge.
Was kostet mich das die Frau Schmerzensgeld verlangt ist ja auch so ein Strafsatz.


Hoffe jemand kann mir da weiterhelfen.
Mit Zitat antworten
  #2 (permalink)  
Alt 10.08.2008, 14:47
celicabrio celicabrio ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 30.07.2007
Ort: Neuss
Beiträge: 1.805
Standard

1. Bußgeldbescheid über Vorfahrtsmißachtung mit Unfallfolge

2. Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung

3. Schmerzensgeldansprüche werden von Deiner HV übernommen

4. Entschuldigung / Anteilnahme beim Unfallopfer wäre auch nicht schlecht; eigentlich gehört dieser Punkt sogar unter 1.

In "Mark & Pfennig" läßt sich das von hier aus nicht ermessen - aber ein (Fach)-Anwalt in Sachen Verkehrsrecht wäre jetzt auch nicht von Übel...
__________________
Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herunter und schlägt Dich dann durch seine Erfahrung -
Mit Zitat antworten
  #3 (permalink)  
Alt 11.08.2008, 09:44
shopper shopper ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 28.07.2008
Beiträge: 14
Standard

die anzeige wegen körperverletzung stellt meines wissens der geschädigte...

ich wurde gefragt ob ich das verfolgt haben möcht.....

schnell mal n anruf oder persönlich n blumenstrauss vorbeibringen...

und möglicherweise kommt es ja zu keiner anzeige...
oder sie wird zurückgezogen..


schmerzensgeld bekommt sie so oder so.... die anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung dient nur dazu dir noch extra einen beizupulen....
Mit Zitat antworten
  #4 (permalink)  
Alt 14.08.2008, 16:48
Teami Teami ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 04.08.2008
Beiträge: 22
Standard

Bei Unfall mit Verletzten wird das Strafverfahren automatisch eingeleitet - der Geschädigte braucght da nichts zu tun bzw. kann dies auch nicht unterbinden. Verletzung = Strafverfahren. Ist einfach so und gilt sogar wenn nur ein Schleudertrauma besteht.

Allerdings entscheidet dann anschliessend der Staatsanwalt, ob er dieses Verfahren fallen lässt oder nicht.

Hierbei spielt natürlich einmal die reale Fahrlässigkeit und ggf. andere Einflüsse ein Rolle: War der Fahrer beispielsweise unter Alkoholeinfluss wird kein Staatsanwalt das Verfahren fallen lassen.
Anteilnahme ist in jedem Fall extrem wichtig, da dies bei einem möglichen Verfahren voll in die Waagschale gelegt wird. Hat der Schuldige Reue gezeigt? Hat er sich nach der Person erkundet? Ist er vielleicht sogar hingegangen und hat sich entschuldigt? Das alles spielt bei einem möglichen Verfahren eine extrem wichtige Rolle!!!

Wie oben schon erwähnt... Schmerzensgeld sollte an sich auf die HV laufen, ebenso wie natürlich auch der Sachschaden.
Bussgeld ??? Ich weiss nichgt, ob da überhaupt eines ansteht? Bekommt man als Unfallbeteiligter überhaupt noch zusätzlich ein Bussgeld? Ich glaube an sich nicht .. bin ich mir aber nicht sicher. Jurastudium is lang her ^^
Mit Zitat antworten
  #5 (permalink)  
Alt 14.08.2008, 17:23
celicabrio celicabrio ist offline
Alter Hase
 
Registriert seit: 30.07.2007
Ort: Neuss
Beiträge: 1.805
Standard ... eben, Körperverletzung ist ein "Offizialdelikt" ...

... und wird "von Amts wegen" über die jew. Staatsanwaltschaft als Strafsache ermittelt; das Opfer hat zusätzlich die Möglichkeit, Strafantrag zu stellen.

Aber wie der Name schon sagt - das ist nur ein Antrag, der die Staatsanwaltschaft nicht unbedingt an einer Verfahrenseinstellung hindert ... aber ein Verzicht auf eben diesen Antrag erleichtert eine Einstellung des Verfahrens schon.

Ist auch gut möglich, daß die Ordnungswidrigkeit "Vorfahrtsmißachtung" mit der Strafsache "Körperverletzung" zusammengelegt wird ... wäre aber alleine schon wegen der Verjährungsdauer der ohnehin fälligen "Flensburger Punkte" ungünstig, da OWi´s nach 2 Jahren, Strafsachen aber erst nach 5 Jahren wieder "aus der Welt sind" ...

Alle Angaben - Jurastudium hin oder her - sind aber ohne Gewähr !

Daher nochmal der Tipp mit dem Anwalt!

Gruß
JJ
__________________
Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herunter und schlägt Dich dann durch seine Erfahrung -
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.



Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 08:16 Uhr.



Template-Modifications by TMS
Content Relevant URLs by vBSEO 3.5.0 RC2